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Denkmalimmobilien

Warum in Denkmalimmobilien investieren

Wer heutzutage Steuern sparen möchte, aber gleichzeitig noch etwas für seine Altersvorsorge tun will, der ist gut beraten, sein Geld in denkmalgeschützte Immobilien zu investieren. Denkmalimmobilien sind für viele Menschen die ideale Anlageform, um eine persönliche Vorsorge zu tätigen, denn diese Menschen, egal ob Eigennutzer oder Vermieter, können von recht umfangreichen Steuervorteilen profitieren. Selbst Menschen, die denkmalgeschützte Immobilien erben, können aus diesen Gebäuden einen erheblichen Nutzen ziehen. 

Leipzig-Barthels Höfe
 
Steuervorteile für die Eigennutzer und für Kapitalanleger

Menschen, die sich ihr eigenes Haus bauen und ihr Baugeld mit Mühe gespart oder einen Baukredit aufgenommen haben, bekommen im Gegensatz zu den Besitzern von Denkmalimmobilien keine Steuervorteile. Jährlich 2 Prozent Abschreibung stehen dem Vermieter zu, wenn er einen Neubau oder ein  Bestandsobjekt kaufen. Aber wie steht es um denkmalgeschützte Immobilien, zum Beispiel in Leipzig? Auch in Leipzig sind die gleichen Grundsätze bindend, wie beispielsweise in Berlin, Stuttgart oder in Hannover. Die Käufer von Denkmalimmobilien genießen den Vorteil, dass sie zum einen ein besonders schönes Gebäude ihr eigen nennen und zum anderen werden sie auf die besonderen Vorteile im Einkommensteuergesetz zurückgreifen können. Wer denkmalgeschützte Immobilien kauft, der weiß im Vorfeld schon, dass zum einen der Kaufpreis relativ günstig sein kann, aber die Sanierungskosten den größten Betrag ausmachen. Diese können schnell auf über 70 Prozent des Kaufpreises steigen. Und hier greift das EStG, denn nach dem Wegfall der Eigenheimzulage und der damit auch verbundenen Minderung der steuerlichen Absetzbarkeit für den vermieteten Wohnraum ist eine Investition in Denkmalimmobilien, steuerlich betrachtet, noch attraktiver geworden. Selbstnutzer als auch Kapitalanleger werden vom Fiskus vergleichsweise großzügig gefördert, nämlich durch die Denkmal-Afa (Absetzung für Abnutzung). Käufer dieser Immobilien, also die Kapitalanleger, können über einen Zeitraum von 12 Jahren ihre Sanierungskosten zu 100 Prozent abschreiben. So kann man in den ersten acht Jahren jährlich neun Prozent absetzen, in den folgenden vier Jahren Jahren weitere jeweils sieben Prozent. Wer die Denkmalimmobilien selbst nutzt, also im Sinne des Einkommensteuergesetzes Eigennutzer ist, der hat immerhin noch den Vorteil, innerhalb einer 10-Jahres-Frist maximal 9 Prozent der Wiederherstellungskosten pro Jahr über ihre Steuererklärung geltend zu machen. Die Grundlage für diese Geltendmachung ist im §7 Abs. 1 EStG verankert. Das heißt, wer denkmalgeschützte Immobilien selbst bewohnt, kann so über die Jahre 90 Prozent seiner anrechenbaren Kosten steuerlich geltend machen. Aber es gibt einige Voraussetzungen, die man beachten sollte, wenn man von den Steuervorteilen der Denkmalimmobilien profitieren will. Zuerst sollte das Objekt schon vor der Sanierung gekauft worden sein. An Hand des Sanierungsanteils wird die Denkmal AfA berechnet und festgelegt. Wenn man denkmalgeschützte Immobilien mit einem Darlehen finanzieren will, so sollte der Anleger wissen, dass auch die Schuldzinsen des Darlehns steuerlich geltend gemacht werden können, ebenso wie eventuell zusätzlich anfallende Erhaltungsaufwendungen. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass mögliche Mieteinnahmen aus den Denkmalimmobilien als Einnahmen ausgewiesen werden müssen. 

Leipzig-Spinnerei

Denkmalimmobilien in Leipzig

Auch in Leipzig gibt es viele Immobilien, die es wert sind, saniert zu werden. Allerdings sollte der potentielle Käufer beachten, dass nicht jede Immobilie den Status eines Denkmals haben, bzw. zu den Denkmalimmobilien gezählt werden kann. Die Denkmal-Afa gilt nur für Gebäude, die zum einen als Denkmalimmobilien eingestuft wurden oder die Gebäude in einem ausgewiesenen Sanierungsgebiet liegen. In der Regel müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen um ein Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Entweder muss das Gebäude oder das Bauwerk einer ganz bestimmten Epoche, einem bestimmten historischen Hintergrund haben und damit einen bestimmten kulturellen Wert besitzen. Das Amt für Denkmalschutz überwacht gemeinsam mit der Kommune die Vorgaben sowie die Einhaltung des Denkmalschutzgesetzes. Das ist auch in Leipzig nicht anders. Denkmalgeschützte Immobilien dürfen baulich nicht willkürlich verändert werden und alle Initiativen müssen mit der Behörde abgesprochen und von dieser genehmigt werden. Wird dieser Forderung nicht nachgegangen, können Steuervorteile eventuell nicht realisiert werden, denn nur genehmigte Maßnahmen sind absetzbar. Über die Denkmalschutzgesetze in Deutschland, somit auch für Leipzig zutreffend, finden Interessierte unter den folgenden Link: Denkmalschutzgesetze

Leipzig-Denkmalimmobilien
Denkmalgeschützte Immobilien für Anleger und Selbstnutzer

Attraktiv für Anleger, aber auch für Mieter sind Denkmalgeschützte Immobilien auf jeden Fall. Neben einem meist großzügig geschnittenen Wohnbereich bieten diese Denkmalimmobilien noch einen anderen Vorteil, denn sie liegen oftmals in bevorzugten Innenstadtlagen von Leipzig. Da es für diese Wohnungen meist auch eine große Nachfrage gibt, trotz gestiegener Mieten, ist eine 100 prozentige Vermietung der Wohnungen gesichert. Auch dank ihres individuellen Ambientes sind dieses Wohnungen sehr gefragt. In Leipzig gibt es noch ganze Straßenzüge, die dieses Flair vermitteln können. Die vorhandene solide Bausubstanz und die hervorragende Sanierung mit qualitativ hochwertigen und edlen Materialien erhöhen den Wert dieser Denkmalimmobilien in Leipzig in erheblichen Maße. Dadurch erfolgt auch eine deutliche Wertsteigerung der  Denkmalimmobilien.

Denkmalgeschützte Immobilien als Erbteil

Für das Erbe von Denkmalschutzimmobilien gelten besondere Bestimmungen. So kann eine steuerfreie Vererbung dann erfolgen, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Man kann zu 85 Prozent von der Erbschaftssteuer befreit sein, wenn die Immobilie als Baudenkmal eingestuft ist und die jährlichen Erhaltungskosten weit über den Einnahmen aus der Vermietung liegen. Auf jeden Fall sollte man sich in diesem Fall ausführlich und individuell beraten lassen. Auch für potentielle Käufer ist eine umfassende Beratung äußerst wichtig, die man unbedingt in Anspruch nehmen sollte.


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