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Baumwollspinnerei Leipzig - zwischen Garn und Denkmalimmobilien

In den monumentalen denkmalgeschützten Ziegelhallen der alten Baumwollspinnerei in Leipzig-Lindenau hat unter anderem der weltbekannte Malerstar Neo Rauch sein Atelier. Schauhallen, Galerien, Ateliers und Werkstätten locken Kunstliebhaber aus aller Welt an den wohl kreativsten Ort in Leipzig.

Leipzig-Baumwollspinnerei

Die im Stadtteil Lindenau gelegene Baumwollspinnerei Leipzig war Anfang des 20. Jahrhunderts die größte Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas und beschäftigte mehr als 1600 Arbeiter - meist Frauen - aus Sachsen, Bayern, dem Erzgebirge, Württemberg, Polen, Österreich und der Schweiz. Auf dem 100.000 Quadratmeter großen Gelände befinden  heute wie damals 20 Einzelgebäude und lassen das Ausmaß des Werksgeländes in der Spinnereistraße erahnen.



Bereits im 19. Jahrhundert war der Bedarf an Baumwolle weltweit rasant gestiegen. Baumwollgarne waren in Deutschland seinerzeit meist aus England oder der Schweiz gegen hohe Einfuhrzölle importiert worden, während die Löhne der deutschen Arbeiter gering und die Arbeitszeiten länger als in Großbritannien waren. Ein guter Zeitpunkt also, um selbst eine Baumwollspinnerei zu eröffnen. Dafür erwarb der  Industriepionier Dr. Karl Heine 1884 ein Grundstück im mittlerweile urbanen Leipziger Westen inmitten der . Noch im selben Jahr wurde die Arbeit in der ersten Spinnerei (heutige Halle 20) mit fünf Spinnstühlen aufgenommen. In den folgenden 25 Jahren sollte sich die Baumwollspinnerei Leipzig zu der Größten auf dem gesamten Kontinent entwickeln, in der zuletzt 240.000 Spindeln, 208 Kämmmaschinen und 20.000 Zwirnspindeln rotierten.

Leipzig-Baumwollspinnerei

Heute -  mehr als 100 Jahre später - hat sich das Werksgelände der alten Baumwollspinnerei Leipzig in der Spinnereistraße 7 zu einer gefragten Kunst- und Kreativszene entwickelt. In den mittlerweile historischen Denkmalimmobilien auf dem Geländer der Baumwollspinnerei Leipzig haben inzwischen zahlreiche Leipziger Künstler wie Neo Rauch, Rosa Loy, Tilo Baumgärtel sowie David Schnell die Spindeln und schweren Maschinen mit Leinwand und Pinsel getauscht.

Leipzig-Baumwollspinnerei


Seit der Sanierung im Jahr 2001 war es das Ziel der heutigen Eigentümer, die Leipziger Kunst- und Kreativszene auf dem einstigen Industriegelände zu fördern und innovative Projekte zu unterstützen. Seit der Eröffnung der Galerien im Mai 2005 beherbergt die alte Baumwollspinnerei Leipzig mehr als 100 Künstlerateliers, elf Galerien, Architekten, Werkstätten, Schmuck- und Modedesigner, Druckereien, das Fachgeschäft für Künstlerbedarf "boesner", das Kino "LuRu", die Theaterspielstätte "Residenz", ein internationales Tanz- und Choreografiezentrum sowie die gemeinnützige HALLE 14.



Um mehr über das gesamte Gelände der Baumwollspinnerei Leipzig zu erfahren, können Besucher  von Dienstag bis Freitag an Gruppenführungen teilnehmen, bei dem ein Überblick zur Geschichte und der Gegenwart der Spinnerei sowie der Besuch ausgewählter Galerien und Ausstellungsflächen geboten wird.

Leipzig-Baumwollspinnerei

Das Gelände der Baumwollspinnerei ist sowohl per Auto, S-Bahn (S1 Richtung Miltitzer Allee bis S-Bahnhof Plagwitz) sowie mit der Straßenbahn (Linie 14, Endhaltestelle S-Bahnhof Plagwitz) zu erreichen.

Das Team von Denkmalimmobilen Leipzig wünscht historische Eindrücke!

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